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Schwarzfahren in Bremen: Polizei hilft bei großen Fahrkartenkontrollen | WESER-KURIER

DER BREMER STADTSCHREIBER: Schwarzfahren in Bremen: Polizei hilft bei großen Fahrkartenkontrollen | WESER-KURIER.
Polizei hilft bei großen Fahrkartenkontrollen | WESER-KURIER
Polizei hilft bei großen Fahrkartenkontrollen | WESER-KURIER.

Vegesack. An der Haltestelle Gustav-Heinemann-Bürgerhaus ziehen vier uniformierte Polizisten und neun Kontrolleure der Firma BST Elko die Aufmerksamkeit auf sich. Sie warten auf die ankommenden Bus-Linien. Es ist sogenannte Schwerpunktkontrolle der BSAG.

Kommt demnächst die Bundeswehr zum Einsatz oder setzt man Drohnen zur Abwehr von Schwarzfahrern ein?

Reagiert hier irgendwer über?

Die Fahrkarten-Kontrolleure und die Beamten der Bereitschaftspolizei kooperieren bei diesen „Großeinsätzen“ schon seit Jahren. Eine Traube von 14 Personen sieht auf den ersten Blick gewaltig aus, der Anblick relativiert sich aber schnell, als drei Busse gleichzeitig in die Haltebucht einfahren und sich alle Beteiligten auf die einzelnen Bustüren verteilen. Die Kontrolleure walten ihres Amtes und gehen auf die Fahrgäste zu, die Polizisten halten sich im Hintergrund, sichern die Ausgänge.

Die Bereitschaftspolizei – bei diesem Einsatz der Regionalzug Nord – beteiligt sich regelmäßig an den Schwerpunktkontrollen. Es geht für die Polizei in erster Linie darum, Präsenz zu zeigen. Das wirkt. „Ich finde es gut, dass ich mehr von der Polizei zu sehen bekomme. Das Verhalten der Jugendlichen in den Bussen lässt manchmal sehr zu wünschen übrig“, sagt Fahrgast Michael Bönsch. Eine Frau zeigt sich im ersten Moment erschrocken, findet den Einsatz aber gut, denn „es gebe genug Leute, die das ausnutzen und sich zur Wehr setzen bei Kontrollen“. Die Polizeipräsens habe einen abschreckenden Charakter.

Michael Diedrich ist seitens der Polizei Einsatzleiter für die Kontrolle, die er als Präventionsmaßnahme bezeichnet: „Wir können allein durch unsere Anwesenheit vieles im Keim ersticken“. Die vier Bereitschaftspolizisten sind überwiegend damit beschäftigt, die Personalien der Schwarzfahrer zu überprüfen und zu kontrollieren, ob andere Tatbestände registriert sind. „Wir überprüfen die Klientel, die immer wieder daneben liegt“, sagt Diedrich.

Alles in allem bleibt es bei diesem Einsatz ruhig. Es habe aber auch schon Zufallstreffer bei einer Schwerpunktmaßnahme gegeben, bei der ein per Haftbefehl Gesuchter im Bus saß und überführt werden konnte. Eine „Win-Win-Situation“ nennt Polizeisprecher Jörg Walker, die Kooperation. Beide Seiten haben etwas von der Zusammenarbeit.

Überprüfung der Personalien?
Erkennungsdienstliche Behandlung?
Guantanamo?

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19/08/2011 - Posted by | Bremen, Empört Euch!, Internet, Lobbyisten, Mehr Demokratie | , , , ,

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