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Ewe und swb rutschen in die roten Zahlen | WESER-KURIER

Ewe und swb rutschen in die roten Zahlen | WESER-KURIER.

Ewe und swb rutschen in die roten Zahlen | WESER-KURIER.

 

 

Bremen. Der Atomausstieg hat den Oldenburger Energieversorger EWE und seine Bremer Tochter swb tief in die roten Zahlen rutschen lassen. Die gestern vorgelegte Halbjahresbilanz der EWE weist einen Verlust von 128 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 195 Millionen Euro erzielt. Für den Geschäftsbereich swb wird nur das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) angegeben.

Hier das gleiche Bild: Lag die swb im Vorjahr um diese Zeit noch mit fast 78 Millionen Euro im Plus, so weist sie jetzt ein Minus von 44,6 Millionen Euro aus. Hauptgrund für das schlechte Ergebnis sei die von der Regierung beschlossene Energiewende, erklärte EWE-Sprecherin Sigrid Justus auf Nachfrage. Sie mache Wertberichtigungen in Höhe von 116,8 Millionen Euro allein bei den Energiebeteiligungen des Konzerns erforderlich. Der größte Posten sei dabei die Beteiligung der Konzerntochter swb an den Stadtwerken Bielefeld.

Über diese wiederum hält der Bremer Versorger auch Anteile am Atomkraftwerk Grohnde. Grohnde soll nach den jüngsten Stilllegungsplänen im Jahr 2021 vom Netz gehen. Damit habe sich der Wert dieser Beteiligung deutlich reduziert. Zudem hätten unvorhergesehene Regulierungsmaßnahmen für Gasnetzbetreiber Wertberichtigungen erforderlich gemacht, so die Sprecherin. Das betreffe die Beteiligungen der EWE in der Türkei. Der EWE-Vorstand gehe dennoch davon aus, im Gesamtjahr 2011 noch ein positives Ergebnis zu erreichen. Geplant sind Einsparungen bei Sachkosten und Investitionen in Höhe von 300 Millionen Euro. Von Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören – etwa im Bereich Telekommunikation -, will man sich trennen. An Personalmaßnahmen werde „zurzeit nicht gedacht“.

2 Kommentare

Aber immer scheinbar soviel Geld, um den „Weser-Ballermann“ ‚Breminale‘ üppig als Sponsor zu finanzieren!

Da müssen wir wohl die Preise kräftig anheben. Hauptsache, unsere Polithelden behalten ihre Jobs, Nebenjobs sowie ihre Beratertätigkeiten.

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19/08/2011 - Posted by | Bremen, Bremer Stadtschreiber, Internet |

Es gibt noch keine Kommentare.

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